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kereng

Hier vollendet sich die mit dem Eselspinguin und den Orcas begonnene Trilogie. Im ersten Teil entkam ein schlauer Pinguin den Schwertwalen. Im zweiten waren Pinguine hilflose Opfer des merkwürdigen Verhaltens eines Seeleoparden. Diesmal ist eine Robbe den Schwertwalen ausgeliefert, aber wie im ersten Teil gibt es ein Happy End.

Die Orcas sind nämlich gerade nicht hungrig, sondern wollen nur ihrem Nachwuchs zeigen, wie man mit einer Welle einen Seehund von der Eisscholle spülen kann. Als das gelungen ist, jagen sie das Opfer etwas durchs Wasser, um es schließlich wieder auf der Eisscholle abzusetzen. Das erinnert an den Schluss dieses Films.

Ob er das bei erwachsenen Tigern auch machen würde?

Rivers of Babylon

12.02.2010

Boney M, die Älteren werden sich erinnern, waren der Inbegriff schlechter Popmusik - bis Modern Talking kam.

Der Text entspricht ungefähr dem 137. Psalm. Es geht um die Babylonische Gefangenschaft.

By the rivers of Babylon, there we sat down
ye-eah we wept, when we remembered Zion.

1  An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten.

When the wicked
Carried us away in captivity
Required from us a song
Now how shall we sing the lord's song in a strange land

3  Denn dort hießen uns singen, die uns gefangen hielten, und in unserm Heulen fröhlich sein: "Singet uns ein Lied von Zion!"
Wie sollten wir des HERRN Lied singen in fremden Landen?

Die letzten Verse des Psalms kommen im Text aus gutem Grund nicht vor:

Du verstörte Tochter Babel, wohl dem, der dir vergilt, wie du uns getan hast!
9  Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und zerschmettert sie an dem Stein!

Vers 9 nochmal, etwas poetischer übersetzt:

9  Glückselig, der deine Kindlein ergreift und sie hinschmettert an den Felsen!

Leider keine bewegten Bilder sondern nur Fotos mit englischem Text.

Der Naturfotograf erzählt, dass er mit gehörigem Bammel zu dem riesigen Raubtier ins kalte Wasser stieg und auch gleich das Maul mit den dreikronigen Zähnen von innen fotografieren durfte.

Was dann geschah, war aber höchst merkwürdig. Der Seeleopard bot dem Fotografen einen Pinguin an. Zuerst einen lebendigen zum selber Fangen, dann einen toten, und schließlich machte er sogar vor, wie man einen Pinguin frisst, und versuchte den Fotografen zu füttern.

Seeleoparden (Hydrurga leptonyx) sind nicht immer so freundlich. Vor einigen Jahren wurde eine junge Biologen beim Schnorcheln von einem Seeleopard getötet.

Der Titel "Seele-Opard" ist natürlich eine Anspielung auf "Seele-Fant" aus den Urmel-Büchern.

Februar 2010

05.02.2010

Tiervideo am Freitag: Jagdtechnik der Schwertwale
Orcas spülen eine Robbe von der Eisscholle.

Spielende Tiere - Gibbon ärgert Tiger
Ein flinker Gibbon zieht junge Tiger an den Ohren.

Rivers of Babylon
Boney M hatten damals einen Psalm gesungen - aber nicht ganz.

Tiervideo am Freitag: Seele-Opard
Ein Seeleopard versucht, einen Naturfilmer mit Pinguinen zu füttern.

Spielende Tiere - Eisbären und Hunde
Eisbären und Hunde mögen einander.

 

Immer noch Eis und Schnee draußen. Da passen diese spielenden Tiere ganz gut.

Wohl eines der bekanntesten Tiervideos auf YouTube.

Eine Herde Büffel bewegt sich direkt auf ruhende Löwen zu. Die suchen sich ein Kalb aus und bringen es zu Fall. Das Kalb rutscht ins Wasser, und plötzlich greift ein Krokodil ins Geschehen ein.

Als die Löwen das Kalb dem Krokodil wieder entrissen haben, kommen die Büffel zurück. Die mutigsten unter ihnen greifen die Löwen an und können das Kalb befreien. Es scheint nicht einmal ernsthaft verletzt zu sein.

Alternativ-Link

Vor gar nicht so langer Zeit hat mir noch ein Kreationist erzählt, der Archaeopteryx sei ein richtiger Vogel gewesen, mit vielen Merkmalen, die bei Dinosauriern nicht vorkommen.

Ein Beispiel dafür war das Brustbein, das bei Vögeln bekanntlich ein flacher Knochen mit einem darauf senkrecht stehenden Kiel ist, der zur Befestigung der Flugmuskulatur dient. Diese Information war aber schon veraltet, weil sich das Brustbein des Archaeopteryx als Irrtum herausgestellt hatte.

Die von Wellnhofer als Brustbein beschriebene Struktur hat sich allerdings nach neueren Untersuchungen (Tischlinger 2005) als Teil des Rabenbeins erwiesen. Die möglicherweise doch recht guten Flugfähigkeiten bleiben dabei allerdings erhalten, da das Brustbein wohl als verknorpelte Struktur vorhanden war. (Wikipedia)

Jetzt las ich von einer Dinosauriergruppe, die ein gekieltes Brustbein hatte, aber gar nicht fliegen konnte: Alvarezsaurier. Deren kurze aber kräftige Arme haben einen besonders starken Finger und sehen eher nach Grabwerkzeugen aus als nach Flügeln.

Da sie in der späten Kreidezeit lebten, war immerhin die Möglichkeit gegeben, dass sie von Vögeln abstammten und das Brustbein behalten aber die Flügel verloren hätten. Aufgrund diverser Merkmale konnten die Fachleute dies aber ausschlißen.

Heute (!) wurde Haplocheirus sollers beschrieben, ein Alvarezsaurier, der im Jura lebte, 60 Millionen Jahre vor den übrigen Mitgliedern der Familie. Sein Arm ist so kräftig, wie es für Alvarezsaurier typisch ist, aber seine Hand ist nicht ganz so spezialisiert und der erste Finger ist der längste anstatt dem mittleren.

Damit ist mal wieder eine Lücke in der Abstammung einer Dinosaurierguppe geschlossen. Vögel sind Dinosaurier, aber Alvarezsaurier stammen weder von Vögeln ab, noch umgekehrt.

Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alvarezsauria
Archosaur Musings: The wonderfully weird alvarezsaurs
Archosaur Musings: Guest post: A brief history of Alvarezsaur research
Archosaur Musings: Guest post: Haplocheirus – the skilful one

edit 30.1.2010, weitere Links
Newly Described Bird-like Dinosaur Predates Archaeopteryx
Bild der Wissenschaft: Dino zeigt Kralle
Der Standard: Als die Dinos Federn kriegten

Wir haben immer noch Schnee und Minusgrade, aber ich freue mich auf den Urlaub. Als kleines Sprachtraining kommt jetzt Juanna Sue mit ihrem Nepaluhu (Bubo nipalensis) "Kitty".

telah = das war's

lagi? = nochmal, mehr?

cukup sayang = genug, mein Schatz

Fuchs im Schnee

15.01.2010

Immer noch Schnee. Und auf die Vorführung warten nur noch Videos aus den Tropen oder mit fiesen Parasiten.

Zum Glück fiel mir ein Filmchen wieder ein, das zeigt, wie ein Fuchs sich einem Speer gleich in den Schnee stürzt. So ungefähr:

 

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